***AUFRUF*** SONDERMELDUNG HAUSBESTZUNG – HAUSBESETZER FESTGENOMMEN – ALLE HINKOMMEN

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Sondermeldung: Bullen im Haus!

Das im Rahmen der SoSoSqua-Action still besetzte 4*Hotel Kaiserpark Schönbrunn in der Grünbergstraße 11 wird gerade JETZT von der Polizei besucht.

Bitte kommt zeigt eure Präsenz auf der Straße und Solidarität mit den Menschen im Haus.

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Es wurde bewusst still gehalten, um Vorbereitungen zu treffen und daraufhin den Luxus für alle zugänglich zu machen.

Die Exekutivbeamt_innen durchkreuzten unser Vorhaben. Im Moment laufen sie durch die unteren Stockwerke, sind auf dem Dach…uns habens noch nicht!

 

Hier eine kurze Erklärung, warum, was und wieso überhaupt:

Am 31.07.2011 wurde die Triesterstraße 114 geräumt. Aber durch Räumungen lösen sich Menschen
und ihre Bedürfnisse nicht in Luft auf. Durch die weiterhin bestehenden Bedürfnisse nach autonomen Lebensräumen
auch nach der Vertreibung der Menschen durch die WEGA ist schon der Weg in das nächste Haus gefunden.
Nach einem Haus ohne Infrastruktur wird nun in ein ehemaliges Vier-Sterne-Hotel geladen.
Sanitäranlagen, Küchen, Wohnzimmer, Büros, Speißesäle und genügend Suiten vorhanden.

In (immer noch) frisch gemachten Betten zu schlafen, haben wir uns wahrlich verdient.
Trotzdem trifft uns das Ausmaß an Absurdität, wenn Luxus-Hotels leer stehen, während in
den Medien von massiven Wohnungsmangel berichtet wird, Menschen auf der Straße schlafen
weil zuständige Einrichtungen zusperren.

Auf den ersten Blick erscheint es dennoch fragwürdig warum wir uns dieses Mal ein Hotel aussuchen –
ein Haus eines_r privaten Eigentümers_in und nicht ein Haus der Stadt Wien.
Durch diese Aktion wird auch nicht aufgezeigt wie viele leerstehende Häuser mit vielen leerstehenden Wohnungen es gibt.

Was aber nun zu sehen ist, ist unsere Entschlossenheit uns weiterhin Wohn- und Lebensraum zu nehmen, wenn und
solange wir diesen benötigen.

Es stellt sich die Frage, warum es in dieser Stadt Wien ausreichend Platz für Luxushotels gibt aber der Bedarf an
einem Autonomen Zentrum und selbstbestimmten Lebensräumen nicht nur ignoriert, sondern aktiv verhindert wird.
Eine Stadt namens Wien, die Platz für Privatpersonen hat, die luxuriöse Häuser ungenützt lassen,
aber Menschen in Wohnungsnot oder mit alternativen Wünschen und Anliegen für ihre Lebensgestaltung in einem verfallenen
Haus, aus Profitgier oder einfach auch nur aus purer Arroganz, nicht tolerieren will.

So wird der Lebensraum Stadt zu einem Konsumgut unter vielen, anstatt Platz zu bieten für die vielfältigen
Wünsche und  Bedürfnisse ihrer Bewohner.innen. Betonwüsten durchquert von Strassenschluchten, die nicht zum bleiben,
diskutieren und Leben einladen, sondern den Rückzug in private Probleme fördern, anstatt sie kollektiv zu lösen.

 

LUXUS FÜR ALLE – LEERSTAND ZU WOHNRAUM

Wir würden uns freuen wenn ihr vorbeikommt und euch solidarisiert

 

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